Thomas Jann Orgelbau

Orgelbauer

1961, eine Woche vor dem Bau der Berliner Mauer, entschied sich die Familie Jann zur Flucht in den freien Westen. Es war nicht leicht, die Heimat hinter sich zu lassen, aber der Drang nach Freiheit war übermächtig. Über mehrere Stationen - Flüchtlingslager und Notwohnung - führte der Weg in die Schweiz, dann wieder nach Westberlin, nach Österreich und Dillingen/Donau bis der Firmengründer Georg Jann 1974 in Regensburg eine kleine Orgelbaufirma übernahm, in der im Jahre 1975 die erste Jann-Orgel erbaut wurde. Bereits kurze Zeit später erhielt die Firma Aufträge für dreimanualige Orgeln und 1980 den Auftrag für eine Orgel mit 52 Registern für die St.-Joseph-Kirche in Memmingen, so dass der Betrieb in geräumigere Gebäude nach Allkofen-Laberweinting in Niederbayern verlegt wurde, wo weitere Großorgeln entstanden: 1985 die Orgel für den Dom zu Porto, 1989 drei Orgeln für die Basilika in Waldsassen mit 103 Registern und zwei sechsmanualigen Spieltischen, 1993 die viermanualige Konzertorgel mit 74 Registern für die "Sinfonie an der Regnitz" der Heimat der Bamberger Symphoniker, und 1994 die Haupt- und Chororgel mit insgesamt 131 Registern für den Münchner Dom. So ist die kleine Werkstatt nach nur 20 Jahren zu einer Orgelbaufirma von Weltruf herangewachsen, die bis heute über 240 Orgeln bauen konnte.

Die Restaurierungsabteilung der Firma hat seit 1987 auf beispielhafte Restaurierungen (u.a. Steinmeyer, Stieffell, Schwarz, Ehrlich und Edenhofer) durchgeführt. Der heutige Geschäftsführer, Orgelbaumeister Thomas Jann, trat 1986 - nach seiner Ausbildung bei der Firma Richard Rensch - in die Firma ein. 1990 legte er in Ludwigsburg seine Meisterprüfung ab. Seit 1995 ist Thomas Jann Geschäftsführer der Firma Jann, seit 1999 Restaurator im Orgel- und Harmoniumbauer-handwerk und seit September 1999 öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz..

Unter der Leitung von Thomas Jann wurden in den letzten Jahren auch wieder große Orgeln erstellt oder restauriert. So finden Sie in Gotteszell eine französisch-symphonische Orgel mit 45 Registern, in Altötting eine große Orgelanlage mit Haupt- und Chororgel und in Düdelingen (Luxemburg) eine Stahlhuth-Orgel von 1912, die rekonstruiert und erweitert wurde und nun 78 Register auf elektropneumatischer Kegellade besitzt.

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