Orgelbau Pirchner

Orgelbauer

Betriebsgeschichte

Seit dem Jahre 1817 werden im Wipptal Orgeln gebaut. 1825 verlegte Josef Reinisch, der Gründer des Orgelbaubetriebes, die Werkstatt von Gries a. Br. nach Steinach. 1853 vernichtete ein Großbrand alle Unterlagen der Firma. Erst seit 1860 sind uns wieder Aufzeichnungen bekannt. Fünf Generationen der Familie Reinisch befaßten sich bis 1935 mit dem Orgelbau. Im Betrieb waren mehrere Orgelbauer, Orgelbautischler und Bildhauer beschäftigt. 1927 umfaßte das Unternehmen neben der eigentlichen Orgelbauwerkstätte noch ein Säge- und Elektrizitätswerk.

Johann Pirchner, er arbeitete seit 1918 als Orgelbauer im Betrieb, übernahm 1935 die Leitung der Orgelbauwerkstätte. Zu diesem Zeitpunkt wurde "Reinisch-Pirchner" erstmals als Firmenname verwendet. Kriegsbedingt war der Betrieb von Ende 1942 bis Juni 1945 geschlossen.

1948 erfuhr die Werkstatt eine bedeutende Erweiterung. Neue, moderne Arbeitsmaschinen wurden angeschafft und man begann wieder mit dem Bau von mechanischen Schleifladenorgeln, nachdem zwischen 1898 und 1942 pneumatische und elektrische Orgeln den Vorzug erhalten hatten. Auf Grund ihrer Zuverlässigkeit erfreuen sich jedoch heute wiederum die mechanischen Schleifladenorgeln größter Beliebtheit. Unter der Führung von Johann Pirchner wurden von 1945 bis 1972 mehr als 120 bedeutende Instrumente gebaut.




Sein Sohn, der ebenfalls Johann heißt, übernahm 1972 den Betrieb und führte ihn bis zum Jahre 2002. Er hat nach reiflicher Überlegung und relativ kurzer Planungsphase an der nördlichen Ortseinfahrt von Steinach 1996 mit dem Neubau des heutigen Betriebes begonnen. Waren die Platzverhältnisse in der alten Werkstatt nicht immer ideal, so konnten in der neuen alle betrieblich erforderlichen Arbeitsabläufe und Notwendigkeiten eingeplant werden.

Im Oktober 1997 wurde der Orgelbau im neuen Betrieb aufgenommen und ab 1998 der bis dahin lautende Firmenname "Orgelbau Reinisch, Pirchner & Co" in "Orgelbau Pirchner" umbenannt. In dieser neuen und modernen Werkstätte werden alle Arbeiten, von der Planung des Instrumentes über den Bau der Mechanik, der Windversorgung, des Gehäuses, der Windladen mit den Pfeifenstöcken, die Anfertigung der Klaviaturen, der Holz- und Metallpfeifen und deren Vorintonation bis hin zur Aufstellung im Montageraum durchgeführt. Danach wird das Instrument ab- und am Bestimmungsort aufgebaut, auf seine Bespielbarkeit hin überprüft, intoniert und reingestimmt. Auf Wunsch des Auftraggebers werden auch die Schleierbretter entworfen und geschnitzt. Erhaltenswerte historische Orgeln werden ebenfalls im Betrieb restauriert bzw. rekonstruiert.

Seit 2003 leiten die Kinder von Johann Pirchner, Hannes, Martin und Veronika, die Geschicke des Betriebes, dessen Firmenname nun "Orgelbau Pirchner GmbH & Co. KG" lautet.

Martin Pirchner, der neue Chef der Firma, hat 1996 die Meisterprüfung für Orgelbau in Ludwigsburg (D) abgelegt. Sein Meisterstück ist im "Beispiele"-Teil zu sehen. Alle Bestandteile dieser Orgel hat er selbst angefertigt, zusammengebaut und die Pfeifen intoniert.

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