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5. OrgelDONNERstag 2012

24. Mai 2012, 19:30 bis 20:30
Dom St. Peter & Paul

an der Mathis-Orgel: Domorganist Klaus Kuchling
Werke von: Olivier Messiaen, W. A. Mozart, Joh. Seb. Bach
Eintritt: € 8

Nicolas de Grigny (1672-1703)
aus: livre d‘orgue
- Veni Creator en taille à 5
- Fugue à 5
- Duo
- Récit de Cromorne
- Dialoque sur les Grands Jeux

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Sonate C-Dur, BWV 529
- Allegro
- Largo
- Allegro

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Ein Andante
für eine Walze in eine kleine Orgel K.V. 616

Olivier Messiaen (1908-1992)
Le Banquet Céleste (1928) - Das himmlische Gastmahl
„Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir
und ich in ihm.“

Das Werk entstand, als Messiaen 19 Jahre alt und Student am Conservatoire war, während der Sommerferien, die er auf dem Bauernhof seiner Tante verbrachte. Was er komponierte, war - wie er später selbst sagte – »ein sehr reizendes, zartes, sanftes und frühlingshaftes Stück«. Doch es ist nicht so harmlos, wie es nach Messiaens Worten scheinen mag: Mit der Spielanweisung »Sehr langsam, ekstatisch« betritt das Werk eine neue Klangwelt, in der die Zeit immer langsamer zu werden scheint - eine Klangwelt von größter Gelassenheit und völlig neu in ihrer harmonischen Sprache. Messiaen verwendete hier erstmals seinen zweiten Modus (abwechselnd ein Ganz- und ein Halbtonschritt), in dem die Akkorde gleichsam schweben, oder zumindest auf sonderbare Weise fortschreiten. Die Tonartenvorzeichnung ist Fis-Dur – eine Tonart, der die Musik unaufhörlich entgegenstrebt, ohne sie doch je zu erreichen.

Olivier Messiaen (1908-1992)
Apparation de l‘eglise eternelle (1932)
Erscheinung der ewigen Kirche

„Gebaut aus den lebendigen Steinen,
Gebaut aus den Steinen des Himmels,
Erscheint sie am Firmament:
Es ist die Braut des Lammes!
Es ist die himmlische Kirche,
Gebaut aus den Steinen des Himmels,
Den Seelen der Auserwählten.
Sie sind in Gott und Gott ist in ihnen
Für alle Ewigkeit des Himmels!“

Messiaen war jetzt an der Eglise de la Trinité und brachte hier ein Stück zur Uraufführung, dessen Akkorde langsam und mit äußerster Entschlossenheit fortschreiten. Die Harmonik und der unerbittliche Rhythmus symbolisieren zusammen das unabänderliche Gebäude, das sich aus dem Chaos erhebt: »Es ist die Braut Christi«. so das poetische Epigramm des Komponisten. »erbaut aus den Steinen des Himmels, die die Seelen der Erwählten sind«. Das Werk ist ein gewaltiges und »wie ein Fels aufgetürmtes Crescendo«, in dem die Kirche immer näher kommt. bis sie uns schließlich mit einem langen, in den Manualen und dem Pedal ausgehaltenen C-dur-Akkord blendet (reines weißes Licht, Messiaens Farbschlüssel zufolge). Dann kehrt das Stück symmetrisch zum Anfang zurück.

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